29/03 BANGKOK CITY OF ANGELS

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I'm back after almost 2 months. It's been a super intense and exciting time I spent in Thailand and I took a lot less photos than expected but that's a good thing I guess; I realized I enjoy editing and sorting them a lot more than at times I took about 2000 or so. It's just too much then. Anyways, I prepared most of my posts now, will be posting some of them during the next days and then probably stop since I'm leaving again, for a few weeks but this time take my laptop with me so I will keep you updated a lot more and post (hopefully a LOT) right away from.... NEW YORK, ohhhh yess! But now: Proudly presenting BANGKOK.

Bin wieder zurück, nach fast 2 Monaten. Es war eine super aufregende, spannende Zeit, die ich in Thailand verbracht habe und ich habe weit weniger Fotos gemacht als erwartet, das ist aber ganz gut so, so habe ich einen besseren Überblick und hab viel mehr Spaß daran, die Fotos alle durchzugehen und zu bearbeiten. Hatte schon Reisen, auf denen ich 2000 oder mehr Bilder gemacht hab, da waren dann schnell 4,5 Wochen rum, bis ich die Motivation hatte, die alle mal durchzusehen. Wie auch immer, jetzt hab ich die meisten Thailand Posts schon vorbereitet, ein paar kommen in den nächsten Tagen und dann wird es erstmal eine Pause davon geben, werde dann nämlich wieder für ein paar Wochen weg sein, diesmal aber mit Laptop und so der Möglichkeit, öfter und mehr zu posten, und zwar direkt aus NEW YORK!! Ohh yes, Vorfreude steigt! Aber jetzt erstmal: BANGKOK.









1-4 strolling through the streets of Bangkok, exploring hidden streets and cute cafés
5 early mornings in Bangkok, the light is beautiful and the temperatures are bearable
6 fresh fruit stalls are everywhere
7-11 exploring the crazy neighbourhood Chinatown
12 taking the ferry to the other side of the river Chao Praya
13-18 amazing atmosphere at the temple Wat Arun
19 souvenirs everywhere
20 floral arrangements to praise the gods and a monk passing by
21 one of the cats living in the garden of Wat Arun
22 entrance to the Ubusot at Wat Arun
23-25 a pier and a sleeping Thai selling longtail boat trips along the river
26 the dusty skyline of western Bangkok

Bangkok is crazy. It is beautiful, and ugly. It smells amazing, it smells horrible. It's busy, noisy, crowded, exhausting and calm, relaxing, quiet. Old and packed with ancient temples, modern and high with a breathtaking skyline. It is a city full of contrasts and like no place I have ever been to before. Some hate the city, some love it and I have to say I had to travel all around Thailand to come back to Bangkok and realise how amazing the city is. The photos don't nearly show how the city really is, I barely took out my camera when we were taking sky trains, taxis, tuk tuks, when we were walking around modern neighbourhoods or the CBD but only in the old city which is the most touristic. But still, it gives you a slight impression of what Bangkok is like, in the best case. A few kilometers away are crazy streets keeping you stuck in traffic for hours, huge shopping centers and apartment blocks and all what you would expect from an Asian mega city. 

With this post, and the upcoming ones, I can't really give you an overall impression of Thailand. I experienced so many different places and situations and sometimes I just had to consciously live them, not caring about my camera or photos I wanted to take so there is, will be, a lot "missing" in these posts but I hope so much that these photos will make you want to travel more, experience more and see how much the world has to offer. It is really so much easier than you'd think it is. And so much more exciting than photos could ever show.

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Bangkok ist einfach verrückt. Es ist wunderschön und hässlich. Es riecht köstlich und stinkt entsetzlich. Es ist voll, laut, anstrengend und beruhigend, sanft, romantisch. Alt und historisch, modern und mit einer umwerfenden Skyline aus Hochhäusern. Es ist eine Stadt voller Kontraste und  einfach unvergleichbar. Manche lieben die Stadt, manche hassen es und ich muss sagen, ich musste erst ganz Thailand bereisen um am Ende nach Bangkok zurückzukehren und zu merken, dass ich sie liebe, wie wunderbar die Stadt doch ist. Die Fotos zeigen nicht annähernd alle Gesichter Bangkoks, fast nie hatte ich Zeit und Lust die Kamera rauszuholen wenn wir in Skytrains oder Taxis durch die Straßen fuhren oder stundenlang im Stau feststeckten und deswegen gibt es auch fast nur Fotos aus der touristischen Altstadt und Chinatown. Aber trotzdem gibt es euch einen kleinen Eindruck der Stadt, wie sie bestenfalls zu erleben ist. Ein paar Kilometer weiter reihen sich riesige, graue Apartmentblocks aneinander, gesäumt von sechsspurigen und ständig verstopften Straßen, ja, so wie man sich eine asiatische Megacity vorstellt. 

Dieser Post, und die die kommen, können euch nicht so wirklich ein Bild von Thailand schaffen, dafür ist das Land einfach viel viel zu facettenreich. Außerdem war es so oft so, dass ich einfach so viel erlebt habe, so bewusst die Momente erleben wollte, dass ich meine Kamera in der Tasche gelassen hab. Aber trotzdem, ich hoffe, ich kann euch ein bisschen dazu inspirieren, selber einfach mal den Rucksack zu packen und loszuziehen, einfach mehr zu reisen, mehr von der Welt zu sehen, die so unfassbar viel zu bieten hat. Es ist nämlich wirklich umkomplizierter als es immer klingt. Und noch viel spannender als Fotos jemals zeigen könnten.


31/01 GOING OFFLINE FOR A BIT

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Sooo I'm off for a few weeks now, travelling through Thailand! I won't be posting during that time since I don't take my laptop with me and the blogger app is the worst, but I will be active on instagram (@claraptk) and also I might be posting some more photos on this tumblr!!

Die nächsten Wochen wird es hier nichts neues zu sehen geben, ich werde nämlich durch Thailand reisen und lasse natürlich meinen Laptop zu Hause. Außerdem ist die Blogger app nicht so gelungen. Dafür werd ich aber viel viel auf meinem Instagram (@claraptk) posten und außerdem auf diesem tumblr!!

Take care! Xx


29/01 MACH ES EINFACH!

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Was würden wir machen, wenn wir nicht scheitern könnten? Wir würden Pläne einfach canceln, auf die wir keine Lust haben und mal abends zuhause bleiben und Pizza bestellen. Einen Theaterworkshop machen, obwohl wir eigentlich lernen müssten. Spontan übers Wochenende wegfahren. Ein Buch schreiben, einen Film drehen. Die Leute anquatschen, die uns immer über den Weg laufen. Von Klippen ins Meer springen, einen Marathon laufen, Sushi machen. Gut gelaunt und optimistisch in die Klausur gehen. Anfangen, Gitarrenunterricht zu nehmen. Einfach abbrechen, alles nochmal hinschmeissen und das machen, worauf wir wirklich Lust haben. Nicht alles 5 mal überdenken. Unser Leben leben.

Und wir machen das nicht, weil wir Angst haben damit zu scheitern. Und dabei scheitern wir. Automatisch. Nicht, weil wir nicht gut genug sind, nicht ehrgeizig genug sind. Sondern weil wir nichts falsch machen, aus dem wir lernen können, keine Erfahrungen sammeln. Weil wir zu Perfektionisten werden und uns an allem stören was nicht reibungslos nach Plan verläuft. Und so steigern wir uns immer mehr darein, in die Angst vor dem Scheitern. 

“Tu es!” heißt es in einem Artikel einer kürzlich erschienenen NEON, der mich dazu gebracht hat, das hier zu schreiben, und ja, wenn man den Artikel gelesen hat, weiß man, dass ich das irgendwie nur nochmal in meinen Worten zusammen fasse. Es geht mir aber auch nicht darum, hier gerade neue psychologische Erkenntnisse aufzustellen, sondern nur für euch - und für mich selber - das zu wiederholen, was da steht, weil es so unglaublich viel Sinn macht. Weil wir Sätze wie “Just do it!” täglich lesen und es nachher doch nicht machen. 

NEON / Februar 2015


Wir wachsen in einer Gesellschaft auf, die uns so unendlich viele Möglichkeiten bietet, was wir mit unserem Leben anfangen wollen. Was wir machen und  wie wir unsere Zeit verbringen wollen. Uns stehen so viele Türen offen, wir gehören zu den privilegiertesten jungen Menschen dieser Welt. Uns wird Sicherheit geboten und wenn wir auch nur ein bisschen was  dafür tun, können wir ein Leben führen, von dem die Mehrheit der Weltbevölkerung nur träumen kann. Wir haben die Wahl. Aber statt dankbar dafür zu sein, beschweren wir uns darüber, wie schwer es ist, sich entscheiden zu müssen. Wieso haben wir alle das Gefühl, wir müssen uns sofort und in allem irgendwie festlegen?

Ich habe in den ersten 18 Jahren meines Lebens gefühlte 10 verschiedene Sportarten gemacht. Und immer dachte ich, hey, das ist genau mein Ding, das will ich immer weiter machen, und dann hab ich im Jahr darauf aufgehört, weil ich doch lieber was anderes machen wollte was mich irgendwie viel mehr Spaß gemacht hat. Ich habe auch 4, 5 mal angefangen, ein Buch zu schreiben. Mindestens. Wir haben einen Film gedreht und ihn nie geschnitten. Ich habe Bücher nach der Hälfte zurück ins Regal gestellt. Na und? War das schlimm? Bin ich deswegen gescheitert?

Ich will hier jetzt nicht dazu auffordern, weniger ehrgeizig zu sein sondern vielmehr, zu akzeptieren, dass es mal nicht klappt. Dass wir manchmal erst nach mehreren Versuchen das finden, was wir wirklich machen wollen. Und das ist nicht schlimm!! Wir lernen daraus und werden immer besser, wir sammeln Erfahrungen, wir machen Fehler nicht nochmal (oder nicht mehr so oft). Von vorne anfangen, etwas verändern, hat nichts mit Aufgeben zu tun, sondern mit dem Mut, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und der Disziplin, es immer wieder zu probieren. Sich immer weiter zu entwickeln, zu dem Menschen, der uns ausmacht.

Wir müssen mutig sein, und vielleicht manchmal auch ein bisschen unvernünftig, damit wir irgendwann da ankommen, wo wir sein wollen. Nicht wo man von uns erwartet zu sein. Wo wir selber sein wollen. Um am Ende nicht da zu sitzen und zu denken, hätte ich es doch einfach mal gemacht. Also, bitte, mach einfach! Mach, was du schon immer machen wolltest, mach was dir Spaß macht. Mach es, um draus zu lernen oder um später davon erzählen zu können. Mach das Beste aus deiner Zeit! Es wird schon alles gut gehen.

So, und zum Schluss noch ein paar inspirierende Zitate, weil die dürfen ja bei solchen Posts nie fehlen und man kann sie sich immer so schön in Notizbücher und Planer schreiben, oder auf Postkarten, oder unter Instagram Fotos. Oder so.


The pessimist complains about the wind; the optimist expects it to change; the realist adjusts the sails. 
William Arthur Ward

It's fine to celebrate success but it is more important to heed the lessons of failure. 
Bill Gates

Sometimes by losing a battle you find a new way to win the war. 
Donald Trump

26/01 CITY GUIDE // BARCELONA

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Almost two months after leaving Barcelona I finished my personal cityguide for this beautiful city. I've spent 5 months exploring the whole city, all its neighbourhoods and nice places and put together a list of my own hotspots in the city, the places to go and to be and what you shouldn't miss out! You can download the pdf-document below and print it out to a pocket size.

Also, I'd be super happy to hear from you if you get the chance to try some things out or follow some of my tips! Making the guide has been quite a lot of work but I myself love to get other peoples / locals tips for a city and that's why I want to share mine with you.

Download: 
CITYGUIDE BARCELONA (edit: There might be problems with the download, I'll try to fix it as soon as possible! You can still open it and screenshot it.)

Hey there, Barcelona / Night out in Cuitat Vella, Plaça Reial
Federal Café inside and the rooftop terrace

Café del Teatre in Gracia / Festa Major in Sants
Inside the MACBA / Víla Olímpica and the harbour
Parc de la Ciutadella / Galeria Cosmo

Tapas at the Bar Lobo / Bogatell Beach

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24/01 RIVERSIDE

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Photos taken some weeks ago on a sunny sunday morning spent with a museum visit and a perfect coffee in the sunshine. After coming back from Barcelona I decided to give my hometown a second chance (it never really got me before going abroad) and so I started exploring some new neighbourhoods and try to see the city like a foreign and not like somebody who is so used to everything. I realised how different places can look like when you try to see them from a different perspective and how many things you miss when you tend to get used to things quickly. 

I am currently working a lot (A LOT) but tomorrow is the last day and I have planned to spend the upcoming week all dedicated to my vanishing creativity. I want to do some sketches that popped up in my head during the last weeks and take some photos I got inspired to. And really try to prepare some posts since.... there is a huge adventure coming up (which will prevent me from posting for several weeks)..!!

15/01 WARUM EIN HASHTAG NICHT GENUG IST

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Alle sind #charlie und alle vergessen dabei worum es wirklich geht. Ich weiß, dass ich über sowas eigentlich nicht blogge, vielleicht interessiert es euch auch nicht, weil es halt keine Reisefotos oder Musiktipps sind aber es ist nunmal so, dass ich doch immerhin ein paar hundert Leser erreiche und etwas loswerden möchte und vor allem, weil ich einfach nicht mehr auf eine so oberflächliche Art und Weise bloggen möchte wie bisher.

Durch die erschreckende Geiselnahme in Sydney im Dezember habe ich als erstes durch Instagram erfahren, auf meinem Feed waren plötzlich mehrere Bilder mit dem Hashtag #prayforsydney zu sehen und ein paar Sekunden später klickte ich mich auch schon durch tagesschau.de. Es gab Liveticker, es gab Videos, alles online, alles abrufbar, detailliert und bebildert, damit man eben schnell über das wichtigste Bescheid wusste und egal in welches Netzwerke ich mich einloggte, überall #prayforsydney. Ein Tag nach der Geiselnahme wurden in Pakistan über 120 Kinder von Terroristen erschossen. In den sozialen Netzwerken gab es kaum etwas über den Terroranschlag zu lesen.

Einige Wochen später sind mehr als drei Millionen Menschen #charlie und beweisen durch einen Trauermarsch Solidarität und Zusammenhalt nach einem Attentat auf französische Journalisten. Das ist das beste, was in einer solchen Situation passieren kann, das gibt Hoffnung und stärkt. Aber: wie viele dieser Millionen von Menschen wissen von 2000 Toten in der kleinen Stadt Baga in Nigeria, die durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram kurze Zeit nach dem Attentat in Paris verbrannt wurden? Wie kann es sein, dass in der ganzen Welt in völliger Ausnahmezustand herrscht und soziale Netzwerke kollabieren, und dies NICHT auf Grund von 125 in einer Schule erschossenen Kindern und 2000 verbrannten Afrikanern? Dass da Dinge irgendwo zwischen Sydney und Paris passieren, die grausam, erschreckend und unerklärlich sind und man tatsächlich googlen, recherchieren, muss, um detaillierte Informationen darüber zu bekommen?

Irgendwas läuft hier falsch und das schon viel zu lange. Ich kann da nichts dran ändern und werde es vielleicht auch niemals können. Aber ich will daran erinnern, dass es manchmal nicht reicht, seinen Instagram oder Twitter Feed durchzuscrollen und dabei zu denken, man protestiere jetzt ganz stark mit und sei ganz nah dabei, obwohl man über den Liveticker und ein paar dramatische Fotos nicht hinauskommt. Wir können nicht mit Hashtags die Welt verbessern aber wir sollten anfangen, uns mal zu informieren, was da eigentlich wirklich vorgeht anstatt uns immer vorzumachen, ein mit Hashtag versehenes Foto würde viel verändern. Und vor allem uns nicht mehr nur mit ein paar Schlagzeilen   und Fotostrecken aus Europa zufrieden geben.  Da passiert leider noch so viel mehr!

So und weil ich einfach noch ein bisschen üben muss freie Texte zu schreiben und es mir wirklich nicht leicht fällt hier noch zwei andere lesenswerte Artikel zu dem Thema: Horst und Brodt & The Guardian!

12/01 THROWBACK TO LISBON

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Back in spring 2012 I went on a trip to Portugal. Visiting Lisbon and Cascais we spent 2 wonderful weeks there and I just can't wait to go back one day. Especially Lisbon was so beautiful and sunny and the beaches close to the city were exactly how I like beaches: empty, a bit rough and windy, with bright blue water and cute fisher boats and shelters in the dunes. It was the first journey I took my DSLR and I have to confess I took about 1500 photos so you might get an idea about how I just forgot going through them and preparing posts. A few days ago I klicked through my Lightroom and found them, realising I have never posted them (excpet for some taken in Cascais: click here to see them!) so here we go: A throwback to a trip to the beautiful Lisbon in April 2012! 

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Im Frühling 2012 bin ich durch Portugal gereist und habe 2 wunderbare Wochen in Lissabon und Cascais verbracht. Gerade Lissabon war wunderschön und hat mir super gefallen, es war alles so sommerlich und die Strände in der Nähe der Stadt genau so, wie ich Strände mag: leer und ein bisschen rauer als Mittelmeerstrände aber gesäumt von schönen Dünen mit Fischerhütten und türkises, klares Wasser. Portugal war meine erste Reise mit meiner Spiegelreflexkamera und ich habe so ungefähr 1500 Fotos gemacht, also nicht so schwer nachzuvollziehen warum ich es irgendwie verdrängt habe, die Fotos durchzugehen und Posts vorzubereiten. Vor ein paar Tagen sind sie mir aber wieder eingefallen und jetzt dachte ich, mitten im grauen, trüben Januar ist der perfekte Zeitpunkt für Fotos aus dem sonnigen, schönen Portugal: here we go!